Motivation für das Engagement

"Dem Hospiz Elias und der Hospizarbeit fühle ich mich schon seit Langem verbunden. 2009 sind meine Frau und ich mit dem Fahrrad von Limburgerhof nach Santiago de Compostela gepilgert und haben dabei für das Hospiz Elias Spenden gesammelt. Bewahren und erhalten möchte ich etablierte Errungenschaften des Fördervereins wie die Unterstützung von besonderen Anschaffungen für das Hospiz, den Ambulanten Palliativ- und Hospizberatungsdienst und die Palliativstation im St. Marienkrankenhaus. Auch Honorare und Fortbildungskosten für die Mitarbeiter der drei Einrichtungen wird der Förderverein selbstverständlich weiterhin übernehmen. Fortgeführt werden bereits laufende Aktivitäten wie das Projekt „Hospiz macht Schule“ und das Kooperationsprojekt mit dem Bundesliga-Handballverein „Die Eulen“. Einsteigen möchte ich in neue Engagements. So möchte ich bei der Mitgliederpflege neue Akzente setzen und plane Benefizkonzerte und andere kulturelle Veranstaltungen."

Ansgar Schreiner, Vorsitzender Förderverein Hospiz


„Geburt und Tod sind in unserem Leben die wichtigsten sicheren Ereignisse. Während ersteres in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt und allseitig Wertschätzung genießt, wird das unausweichliche Lebensende oft verdrängt. Dies insbesondere dann, wenn die letzten Monate oder Tage eines Menschen von Krankheit geprägt sind. Aus Unkenntnis, Scheu oder falsch verstandener Rücksichtnahme erhalten Kranke in dieser Lebensphase vielfach nicht die erforderliche Aufmerksamkeit und Zuwendung. Ich möchte mit meinem Engagement dazu beitragen, dass der Tod eines Menschen als so selbstverständlich angesehen wird wie die Geburt. Dazu gehört, ganz besonders im Krankheitsfall, die Wahrung der Würde des Betroffenen und der Respekt vor seiner Lebensleistung. Die Hospizeinrichtungen sind für mich die Garanten für eine wertschätzende und liebevolle Pflege – bis zum letzten Atemzug.“

Clemens G. Schnell, ehemaliger Vorsitzender Förderverein Hospiz


„Durch meine Tätigkeit als Rechtsanwältin und vor allem Betreuerin habe ich in den vergangenen  Jahren schon sehr viele Menschen bei ihrem persönlichen Sterben begleitet. Daher habe ich auch einen engen Kontakt zum Hospiz Elias, der Palliativstation des Marienkrankenhauses und  der ambulanten Sterbebegleitung. Dadurch hat sich ganz selbstverständlich auch meine Mitgliedschaft und Bereitschaft zur verantwortlichen Mitarbeit im Förderverein Hospiz ergeben. Mitzuhelfen, die verschiedenen Dienste, ihre Mitarbeiter und die vielen ehrenamtlich Engagierten bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen und zu fördern ist mir ein persönliches Anliegen.“

Eva M. Peter, Stellvertretende Vorsitzende Förderverein Hospiz