Das stationäre Hospiz Elias

Unser Ziel

Das Hospiz Elias ermöglicht sterbenden Menschen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende. Wünsche und Bedürfnisse der Sterbenden und ihrer Angehörigen stehen im Zentrum des Handelns. Geboten wird Palliativpflege und Begleitung bis zum Sterben. Dies verbessert die Lebensqualität des sterbenden Menschen, bewahrt seine Würde und schließt aktive Sterbehilfe aus. Unsere vom christlichen Glauben geprägte Handlungsorientierung ist unabhängig von Nationalität, Religion, Erkrankung und dem Alter der Patienten und Patientinnen.

Unser Haus

Das Hospiz Elias befindet sich im Ludwigshafener Stadtteil Gartenstadt. Für die Bedürfnisse eines stationären Hospizes wurde ein separat gelegener, einstöckiger Bau neu konzipiert.

Jedes der acht möblierten Einzelzimmer verfügt neben Dusche und WC über eine eigene Terrasse. Ein Gemeinschaftsraum mit lichtdurchfluteter Glaswand zu einer großen Terrasse steht allen zur Verfügung, ebenso eine Küche, die auch von Angehörigen benutzt werden kann. Das ganze Haus ist behindertenfreundlich gebaut und bietet vielfältige Orte für Begegnungen und zum Verweilen.

Angehörige und Freunde sind jederzeit willkommen. Für Angehörige der Patienten, die über Nacht bleiben möchten, steht ein Gästezimmer zur Verfügung. Das Übernachten auf einem Gästebett im Zimmer der Patienten ist ebenfalls möglich.

Unser Verständnis

Das lateinische „hospitium“ in der Bedeutung von Herberge und Gastfreundschaft sagt für den Hospizgedanken das Wesentliche: Hilfe und Schutz für den Kranken in der letzten Phase seiner Lebensreise.

Der kanadische Krebsforscher Dr. Richard Lamerton sagt: „Hospiz ist ein bestimmtes Konzept medizinischer, pflegerischer und spiritueller Fürsorge, einer bestimmten Einstellung zum Tod und der Fürsorge für den Sterbenden.“ – Mit der tödlichen Krankheit wird so umgegangen, dass die Patienten bis zu ihrem Tode angenehm leben können. Im Hospiz gibt es keine lebensverlängernden Maßnahmen, nur eine bedürfnisorientierte Pflege. Dabei wird die Individualität eines jeden Patienten besonders berücksichtigt.

Der Versuch, dieses neuzeitliche Hospiz darzustellen, gelingt am wirkungsvollsten mit einem Satz von Cicely Saunders, der Begründerin des berühmten
St. Christopher‘s Hospice in London (1967), während eines Patientengesprächs: „Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“

Der Förderverein Hospiz  unterstützt materiell und ideell die Arbeit des stationären Hospiz. Er finanziert unter anderem Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche, gewährt Einzelhilfen für die Patienten, wenn die Kostenträger nicht einspringen und ermöglicht Investitionen, die die Arbeit erleichtern und verbessern.