Das Projekt Hospiz macht Schule

Das Thema Sterben, Tod und Trauer wird in unserer Gesellschaft zunehmend ausgegrenzt. Dementsprechend haben Kinder kaum Gelegenheit, sich damit  auseinanderzusetzen. Oft werden sie in ihren Trauererfahrungen alleine gelassen und haben keine Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken. Hier setzt das Projekt „Hospiz macht Schule“ an.

„Hospiz macht Schule“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich innerhalb einer Projektwoche mit dem Themenkreis Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen und ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Die Projektwoche wird von einer qualifizierten Trauerbegleiterin und Ehrenamtlichen geleitet. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit unterschiedlichen Medien und Materialien in Kleingruppen.

Der Stoff wurde zusammen mit Pädagogen und Psychologen erarbeitet. Die Kinder lernen durch den bewussten Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer, den notwendigen und unausweichlichen Trauer-, Trennungs- und Entwicklungsaufgaben zu begegnen und adäquat mit ihnen umzugehen. Der natürliche kindliche  Zugang zu diesen Themen wird unterstützt und gefördert.

Hinter dem Projekt „Hospiz macht Schule“ stehen die Hospizbewegung Düren e.V., die Bundes Hospiz Akademie, der Deutsche Hospiz- und Palliativverband e.V. und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Förderverein unterstützt das Projekt Hospiz macht Schule. Er macht es in den Schulen bekannt, finanziert die Qualifizierung der Ehrenamtlichen sowie die anfallenden Sach- und Personalkosten.