Besuch auf der neuen Palliativstation

Am St. Marienkrankenhauses entstehen derzeit eine neue Palliativstation, eine Kinderklinik und ein OP-Trakt mit angeschlossener Intensivstation. Der Förderverein Hospiz und Palliativ für die Stadt Ludwigshafen und den Rhein-Pfalz-Kreis unterstützt den Bau der Palliativstation mit großzügigen Spenden. Jetzt hat sich der Vorstand des Fördervereins bei einem Vor-Ort-Termin vom Baufortschritt überzeugt

Der Innenausbau der neuen Palliativstation ist gut vorangeschritten. So ist der Estrich verlegt, selbst der Sichtschutz an den Balkonen ist schon montiert. Beim Besuch des Förderverein-Vorstands wurden gerade die Nasszellen der neuen Palliativstation gefliest. Das Vorstandsteam zeigte sich beeindruckt von den vielen Rohren und Kabeln, die für den Betrieb der Station notwendig und aktuell noch sichtbar sind. Der stellvertretende Geschäftsführer Jürgen Will, der technische Leiter Peter Kuhn sowie Prof. Dr. Jörg Hoffmann, Chefarzt Medizinischen Klinik I, erläuterten den Besucher*innen den Aufbau der Station und gaben ihnen einen Eindruck, wie komplex eine solche Baumaßnahme von der Planung über die Genehmigung und das Ausschreibungsverfahren bis hin zur Koordination und Ausführung durch die verschiedenen Gewerke ist. „Gerade in den aktuellen Zeiten ist es auch täglich eine neue Herausforderung“, betonten die Verantwortlichen.

„Der Einblick in den Neubau der Palliativstation war sehr spannend. Wir haben eine deutliche Vorstellung davon gewinnen können, wie es nach Fertigstellung sein wird. Die Voraussetzungen sind dabei deutlich besser, als sie bisher waren“, freute sich Fördervereins-Vorsitzender Tobias Wrzesinski. Es sei gut, betonte er, dass das St. Marienkrankenhaus mit Unterstützung des Landes und anderer Förderer dieses Projekt realisiere. „Dabei freuen wir uns, dass wir auch aus Mitteln des Fördervereins dazu beitragen können, dass die Patientinnen und Patienten durch das engagierte Team um Stationsleiterin Beatrice Kaube fortan noch besser versorgt werden können“, betonte der Vorsitzende.

„Der Förderverein ist ein starker Partner an unserer Seite“, dankt Rita Schwahn, die Fundraisingbeauftragte der Klinik. So hat der Förderverein die Möblierung des Aufenthaltsraums einschließlich einer Küchenzeile, die Ausstattung des „Ortes der Stille“ sowie die Anschaffung von Spezialbetten für die Patienten der Palliativstation unterstützt. „Diese Betten bieten einen besonderen Komfort für die Patienten, denn sie können aus der Liegeposition in eine Liegestuhlposition verändern werden, ohne dass der Patient dabei belastet wird. Verspüren schwerkranke Patienten den Wunsch nach Luft, Sonnenstrahlen oder Vogelgezwitscher, so können sie in ihrem Bett auf den eigenen Balkon vor ihrem Zimmer gebracht werden“, erläutert Rita Schwahn. „Das ist Lebensqualität und Freude. Es ist so wichtig, jeder Stunde Qualität und Freude, Gemeinschaft und gute Momente zu ermöglichen.“

Das St. Marienkrankenhaus hat das große Neubauprojekt vor zweieinhalb Jahren gestartet. Im Frühsommer 2023 wird der Neubau fertiggestellt sein. Als erste werden die Kinderklinik und die Palliativstation ihre neuen Räume beziehen. Um zahlreiche Maßnahmen zum Wohlbefinden der Patienten und ihrer Angehörigen zu finanzieren, hat das Krankenhaus eine Spendenkampagne gestartet. Zwei Millionen Euro werden insgesamt benötigt. „Wir sind sehr glücklich, dass dank der großen Spendenbereitschaft der Bevölkerung, von Firmen und Stiftungen ein großer Teil dieser Summe bereits zusammengekommen ist“, freut sich Rita Schwahn. Doch noch gebe es weitere Spendenziel, darunter die Bepflanzung der Außenanlage vor der Palliativstation, für die noch 65.000 Euro zu finanzieren sind. (rad)

Spendenkonto

Förderverein Hospiz und Palliativ
IBAN DE29 6705 0505 0040 1076 22
BIC MANSDE66XXX
Sparkasse Rhein Neckar Nord


Bitte Postanschrift für Zusendung einer Spendenbescheinigung angeben